Väterkampagne Familienministerium NRW

Thomas Guntermann mit Familienministerin NRW Christina Kampmann (c) MFKJKS, Foto: Jürgen Kura

Warum wir die Väter-Kampagne des Familienministeriums NRW unterstützen

Die NRW-Familienministerin Christina Kampmann startete eine groß angelegte Väterkampagne. Wir konnten uns bei einem Pitch durchsetzen und die Kampagne konzipieren und operativ umsetzen. Inhalt der Ausschreibung war die Erstellung eines Claims, Konzeption von Bildmotiven, Shootings und die Kreation von Plakaten, Edgar Cards und Postkarten, später kam der Aufbau von Social Media Audience hinzu. Also einmal alles und davon viel bitte!

Warum eine Kampagne für Väter?

Das Ministerium kam auf uns zu, weil es über unseren Agenturblog auf die Agentur aufmerksam geworden ist. Ich weiß noch, wie ich ans Telefon ging. Während des Telefonats wurde mir erst richtig bewusst, was wir mit der Bloggerei auf unserem Vaterblog www.ichbindeinvater.de alles erreichen können. Unser Agenturhack für alle: Fangt an zu bloggen! (Aber bitte kein weiterer Social Media Blog.)

Bis dato waren wir ein völlig unbeschriebenes Blatt beim Ministerium. Schnell war uns klar, dass wir die Chance nutzen müssen. Wir arbeiten nur für Projekte, Themen oder Kunden, auf die wir Bock haben. Der Themenbereich Familie und Väter war wie für uns geschaffen, weil wir uns nicht erst in das Thema einlesen, die Sprache der Zielgruppe verstehen oder Influencer recherchieren müssen. Wir sind Teil dieser Interessengemeinschaft und kennen Blogger, Vermarkter und Journalisten persönlich.

Janni Orfanidis und Anne-Luise Kitzerow: Vorstände der Blogfamilia e.V., die größte Elternbloggerkonferenz Deutschlands

Das ist der Grund, warum wir uns entschlossen hatten, am Pitch teilzunehmen. Wir sind gerne Teil dieser Kampagne und freuen uns auf eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem Ministerium – auch wenn es für uns Kölner in Düsseldorf liegt.

Ziel der Kampagne ist es, Väter bei ihrem Wunsch nach aktiver Vaterschaft zu unterstützen, und Mut zu machen, sich intensiver mit der Sorgen-Arbeit des eigenen Nachwuchses zu befassen.

Vater ist, was du draus machst!

Wenn ihr aus NRW kommt und zufällig in Köln, Düsseldorf, Essen, Bielefeld oder Münster lebt, dann habt ihr bestimmt gesehen, wovon wir hier schreiben. Die Plakate zur Kampagne wurden genau in diesen Städten flächendeckend aufgestellt.

Beim Claim haben wir bewusst darauf geachtet, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daherzukommen. Das Ministerium setzt auf Vielfalt und nicht auf Ausgrenzung aufgrund von ideologischen Differenzen. Das hat bereits in der Feminismusdebatte in den 80ern zu nichts geführt. Vielmehr mussten bei der Awareness-Kampagne so viele Männer wie möglich angesprochen und mitgenommen werden.

Wir stehen hinter unserem entworfenen Claim, der die Freiheit des Vaterseins mit einer familiären Verantwortung belegt. „Talentscout, Wunderheiler, Zahnfee – all das dürfen Väter heute für ihre Kinder sein. Dafür machen wir uns stark: Wir brauchen noch mehr Väter, die mehr Elternzeit nehmen. Väter, die nicht nur zuschauen, sondern ihre Kinder aktiv beim Großwerden begleiten. Dazu will ich mit der Väterkampagne ermuntern“, so Ministerin Kampmann.

Social Media-Kommunikation: Kreation, Distribution und Promotion
Um möglichst viele junge Väter zu erreichen, musste eine Social Media-Strategie her. Neben einem Newsletter auf der Content-Plattform vaeter.nrw wurden flankierende Channels von Null auf hochgezogen und mit einer Content Strategie synchronisiert. Instagram, Twitter und Facebook war die Wahl der Kanäle.
Ich will jetzt nicht ins Detail gehen. Sowohl im Rahmen einer Blogparade als auch mit dem Format „Väter aus NRW“ haben wir es geschafft, schnell Reichweite und Relevanz zu entwickeln. Indem wir wohl dosiert auch Influencer als Väter positionierten, kamen wir zügig auf eine relevante Reichweite und gute Engagement Raten von über 1,2 Prozent.

Es ist klar, die Kampagne gehört zu den größten Projekten, die wir auf die Straße gebracht haben und wir sind ein bisschen stolz drauf. Nicht nur auf die Realisation, sondern auch, wie wir den Job bekommen haben – mit ehrlichem Bloggen.


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